https://www.faz.net/-gpf-9za3z

Corona-Krise : Zahl der Asylanträge deutlich gesunken

  • Aktualisiert am

Am Eingang zur Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Ellwangen verlässt ein Mann mit einem Mundschutz das Gelände. Zahlreiche Bewohner sind mit dem Coronavirus infiziert. Bild: dpa

Aufgrund von verschärfter Grenzkontrollen und der Corona-Pandemie vermelden die Behörden fast ein Drittel weniger Asylanträge als im Vorjahr. Im April fiel der Einbruch sogar noch deutlicher aus.

          1 Min.

          Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist laut einem Bericht wegen der Corona-Pandemie und verschärfter Grenzkontrollen deutlich gesunken. In den ersten vier Monaten dieses Jahres seien 29.132 Asyl-Erstanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) gestellt worden und damit 29 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, meldete die „Bild am Sonntag“.

          Im April gab es demnach nur rund 4100 Asylbewerber. Vor einem Jahr seien es noch mehr als doppelt so viele gewesen. Die meisten Migranten kamen dem Bericht zufolge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.

          Auch die EU hatte zuletzt einen deutlichen Rückgang der Asylanträge vermeldet. Im März wurden laut der europäischen Asylbehörde Easo 43 Prozent weniger Anträge verzeichnet als noch im Februar.

          Weitere Themen

          Nur die Luftfracht legt zu

          Frankfurter Flughafen : Nur die Luftfracht legt zu

          Die Corona-Pandemie hat weiter gravierende Auswirkungen auf den Flugverkehr. Im Vergleich zu den Vorjahren nimmt am Frankfurter Flughafen nur die Luftfracht zu.

          Topmeldungen

          Wohnen in Berlin : Ausgedeckelt

          Karlsruhe hat das Prestigeprojekt der rot-rot-grünen Landesregierung für nichtig erklärt. Bedauerlich ist jedoch, dass das Gericht keine inhaltliche Bewertung des Mietendeckels vornimmt – und absehbar, was Grüne, SPD und Linke nun tun werden.
          Chinas Seidenstraße ist ein viele Länder umfassendes Infrastrukturprogramm mittlerweile.

          Neue Seidenstraße : Montenegro tut sich schwer mit einem chinesischen Kredit

          Trotz vieler Warnungen hat sich der kleine Adria-Staat für den Bau einer neuen Autobahn mit etwa einer Milliarden Euro in China verschuldet. Die Strecke ist zwar noch nicht fertig, doch die Rückzahlung steht an – und Geld fehlt.
          Angst um ihre Sitze im Bundestag müssen bei der Union die wenigsten Abgeordneten haben. (Symbolbild)

          Streit über Kanzlerkandidatur : Falsche Rechnungen im Streit der Union

          Angst um ihr Mandat kann für die Abgeordneten von CDU und CSU kein Motiv sein, sich im Kandidatenstreit auf eine Seite zu schlagen: Sogar wenn die Union schlecht abschneidet, müssen sie nicht um ihre Sitze fürchten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.