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Druck der Ministerpräsidenten : Wieviel und was kann Merkel lockern?

Das Telefon wartet schon: Angela Merkel am 20. April auf dem Weg zur Telefonschalte mit den Ministerpräsidenten Bild: Stefan Boness/Ipon

Am Mittwoch findet der nächste Lockerungs-Gipfel statt. Die Unruhe wächst zunehmend – bei den Ministerpräsidenten und bei der Bevölkerung. Und es gibt einen neuen Akteur der Krise: die Gerichte.

          8 Min.

          Für eine Bundeskanzlerin ist jeder Tag ein Tag der Entscheidungen. Im Kampf gegen das Coronavirus mit all seinen Ungewissheiten gilt das besonders. Doch der 6. Mai hat noch einmal eine neue Qualität. Vor keinem der Gespräche Angela Merkels mit den 16 Regierungschefs der Länder zur Abstimmung der weiteren Schritte in der Pandemie waren die Erwartungen so hoch, wie sie es vor dem Mittwoch sind. Nach bald sieben Wochen Shutdown mit nur kleinen Erleichterungen wachsen in Politik und Verbänden die Forderungen nach Erleichterungen im Stundenrhythmus.

          Helene Bubrowski

          Politische Korrespondentin in Berlin.

          Eckart Lohse

          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Frank-Walter Steinmeier, der über Jahrzehnte Erfahrung in verschiedenen Regierungen gesammelt hat, bevor er Bundespräsident wurde, nennt die Lockerungen eine „Herkulesaufgabe“. Er lobte die Regierenden im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung für ihren Umgang mit dieser Herausforderung. Dann beschrieb er die sich zuspitzende Lage: „Der Druck steigt, denn die sozialen, psychischen und wirtschaftlichen Folgen werden immer deutlicher.“

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