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Apps zur Virusbekämpfung : Mit Technik gegen die Seuche

Kann eine Tracking-App gegen das Virus helfen? Bild: Carlo Giambarresi

Im Kampf gegen Corona gelten Südkoreas digitale Werkzeuge als Vorbild. Doch Apps wie in Asien sind in Deutschland unvorstellbar. Nur Systeme, die die Bürger nicht durchleuchten, können jetzt helfen.

          8 Min.

          Die Lage in Südkorea drohte außer Kontrolle zu geraten, als „Patient 31“ Anzeichen einer Infektion zeigte. Die Gesundheitsbehörde erfuhr von den Symptomen und informierte die Bürger auf ihrer Internetseite: Bei Patient 31 handelte es sich um eine 61 Jahre alte Frau, Mitglied einer christlichen Gemeinde. Die Behörde riet der Frau, sich in Quarantäne zu begeben, und forderte sie auf, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Doch daran hielt sie sich nicht, und auch davon erfuhr das ganze Land.

          Corinna Budras
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.
          Morten Freidel
          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

          Der südkoreanische Staat kann auf eine Fülle von Daten seiner Bürger zurückgreifen, neben dem GPS-Standort der Handys auch auf Aufnahmen von Überwachungskameras im öffentlichen Raum und die Transaktionen von Kreditkarten. So entsteht ein engmaschiges Netz, das jede Bewegung einfängt. Auch über die Wege, die Patient 31 zurücklegte, war die Öffentlichkeit also informiert: Jeden Tag gegen Mittag besuchte sie einen Schnellimbiss in der Stadt Daegu, danach ging sie in die Kirche.

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