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Allensbach-Umfrage zu Corona : Deutsche so pessimistisch wie nie seit 1949

  • -Aktualisiert am

Ein Bett auf der Intensivstation der Uniklinik Dresden am 13. März. Bild: dpa

Nur eine kleine Minderheit der Deutschen hält die Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 für übertrieben. Kein anderes Ereignis der vergangenen Jahrzehnte hat ihren Blick auf die Lage im eigenen Land so schnell so stark verändert.

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          Seit Anfang März hat sich die Sicht der Deutschen auf die Lage im Land dramatisch verändert. In Umfrageergebnissen spiegelt sich wider, dass viele Deutsche die Meinung der Bundeskanzlerin teilen, die Corona-Krise sei die schwerste Krise der Nachkriegszeit. Schon in der ersten Märzhälfte war eine Mehrheit von 63 Prozent überzeugt, dass das neue Coronavirus für Deutschland eine Gefahr darstellt. Nach dem 13. März stieg dieser Wert auf 77 Prozent.

          Was sich jedoch vor allem änderte, war das Gefühl persönlicher Betroffenheit. In der ersten Märzhälfte fühlte sich nur jeder Dritte persönlich gefährdet, danach die Mehrheit. Annähernd zwei Drittel der Bürger berichten auch, dass in ihrem privaten Umfeld viele sehr beunruhigt sind. Wenige Tage zuvor hatte nicht einmal jeder Zweite diesen Eindruck.

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