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Kinderimpfungen gegen Corona : „Der beste Schutz der Kinder ist immer noch die Impfung der Erwachsenen“

Jetzt die Kinder: Ein Kinderarzt in Leipzig impft ein sieben Jahre altes Mädchen gegen Covid19. Bild: dpa

Der Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte sieht derzeit keine Notwendigkeit, gesunde Kinder zwischen fünf und elf Jahren flächendeckend zu impfen. Mit Jens Spahn geht er im Interview hart ins Gericht.

          4 Min.

          Herr Maske, der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (STIKO), Thomas Mertens, hat im F.A.Z.-Podcast gesagt, wäre er der Vater eines sieben Jahre alten Kindes, würde er es momentan nicht gegen Corona impfen lassen. Wie stehen Sie als Kinderarzt dazu?

          Anna-Lena Ripperger
          Redakteurin in der Politik.

          Das war zunächst mal eine ungeschickte Äußerung, die auch falsch aufgenommen wurde. Aber im Grunde deckt sich das mit unserer Haltung: Wenn ich ein gesundes Kind zwischen fünf und elf Jahren habe, mit gesunden Eltern, Großeltern und Geschwistern, dann besteht im Moment keine Notwendigkeit, dieses Kind rasch zu impfen.

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