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Studie zu Corona in Hamburg : Die meisten Schüler stecken sich nicht im Klassenzimmer an

Blick durch das geöffnete Fenster in einen Klassenraum der Karl-Rehbein-Schule in Hanau Bild: Lucas Bäuml

Das Infektionsrisiko außerhalb der Schulen ist erheblich größer als in den Klassenräumen – und die Schulformen weisen sehr unterschiedliche Infektionsraten auf, zeigt eine Studie in Hamburg.

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          Täglich wird im Unterricht über die Corona-Regeln gesprochen, in den Pausen treiben die Lehrer die Schüler auseinander, wenn der Abstand nicht eingehalten wird, auf Gängen gibt es Einbahnstraßensysteme und strenge Maskenpflicht – und kaum verlassen die Schüler das Schulgebäude, ist alles vergessen. Sie sitzen dichtgedrängt an Bushaltestellen und in öffentlichen Verkehrsmitteln, treffen sich in größeren Gruppen auch in geschlossenen Räumen oder begrüßen sich mit Umarmungen wie eh und je.

          Heike Schmoll
          Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

          Eine Auswertung der Infektionszahlen an Hamburger Schulen belegt jetzt, dass sich Schüler außerhalb der Schule vier Mal so häufig anstecken wie in der Schule. Die Schulbehörde hat alle Daten vom 4. August bis zum 4. Oktober (dem Beginn der Hamburger Herbstferien) erhoben. Sie hat dabei festgestellt, dass sich von 372 positiv getesteten Schülern (insgesamt sind es in Hamburg 256.000) an allgemeinbildenden Schulen 292 nicht in der Schule angesteckt haben.

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