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Große regionale Unterschiede : Warum ist der Osten beim Impfen abgeschlagen?

Erst das Vakzin, dann Dynamo: Schlangestehen vor einem Impfbus in Dresden Bild: dpa

Sachsen, Thüringen, aber auch Bayern liegen beim Impfen deutlich hinter Bremen, Schleswig-Holstein und dem Saarland. Die Gesundheitsministerien der Länder liefern verschiedene Erklärungen dafür.

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          Angesichts steigender Inzidenzen drohen die letzten Sommerwochen abermals in einen Corona-Herbst zu münden. Fachleute halten eine Impfquote von mindestens 85 Prozent der Menschen über zwölf Jahre für nötig, um der Ausbreitung der hoch ansteckenden Delta-Variante Einhalt zu gebieten. Die Impfmüdigkeit in Deutschland wächst dessen ungeachtet. Zu den Hochzeiten der Impfkampagne wurden mehr als eine Million Dosen am Tag in Deutschland verimpft. Aktuell sind es nicht einmal mehr 500.000 – Tendenz sinkend. Woran liegt das?

          Martin Franke
          Redakteur vom Dienst bei FAZ.NET.
          Patrick Schlereth
          Redakteur vom Dienst bei FAZ.NET.

          Wer beim Bundesgesundheitsministerium nachfragt, erfährt, dass allen Impfwilligen inzwischen ein Angebot gemacht worden sei. Damit sei die Kampagne bereits zu Beginn des Sommers „übererfüllt“ worden, teilt ein Sprecher der F.A.Z. mit. Tatsächlich sind mittlerweile die Hälfte der Deutschen vollständig geimpft, knapp zwei von drei Deutschen werden bald zumindest eine Impfdosis erhalten haben. Aber das ist weit entfernt von den geforderten 85 Prozent.

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