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Trotz Delta-Variante : Es könnte ein guter Herbst werden

Es ist wieder möglich, im Biergarten zu sitzen. Die Frage ist, wie lange noch. Bild: dpa

Wenn wir weitere Einschränkungen im Herbst vermeiden wollen, müssen auch die Impfmuffel überzeugt werden. Die Politik sollte frühzeitig Zeichen setzen.

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          Es war Mitte Februar, als Lothar Wieler Deutschland in der Corona-Krise „auf einem guten Weg“ sah. Jedenfalls „alles in allem“, wie der Präsident des Robert Koch-Instituts einschränkend anmerkte. Nachdem die Infektionszahlen um den Jahreswechsel herum einen un­rühmlichen Höchststand erreicht hatten, sanken sie damals beständig. Auch Jens Spahn, der Bundesgesundheitsminister von der CDU, stufte die Situation als „ermutigend“ ein.

          Doch dann führte die britische Mutante dazu, dass sich die Stimmung alsbald wieder verdunkelte. Diese Variante, inzwischen schlicht Alpha genannt, war deutlich ansteckender als der damals noch vorherrschende Wildtyp. Bund und Länder gingen viel zu zaghaft dagegen vor. Die Infektionszahlen stiegen rasant, ehe sie endlich, nach zermürbenden Wochen des Lockdowns und anfänglich quälend langsamen Impfens, wieder sanken. Also alles gut jetzt? Mitnichten.

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