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Bürokratische Hürden : Warum Privatärzte noch nicht mitimpfen können

Ein Arzt impft eine Frau in einer Hausarztpraxis mit dem Impfstoff von Pfizer/Biontech. Bild: dpa

Immer mehr Hausärzte impfen ihre Patienten gegen Covid-19 – wenn sie eine Kassenzulassung haben. Privatärzte werden bislang nicht an der Impfkampagne beteiligt. Ihnen fehlt die nötige Authentifizierung.

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          Während von Woche zu Woche mehr Hausarztpraxen mit Kassenzulassung an der Impfkampagne teilnehmen, warten die Privatärzte und die privat Versicherten bisher vergeblich auf ihre Beteiligung. Die Allgemeinverfügung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) vom 31. März hatte sich nur auf die vertragsärztlichen Praxen bezogen. Der Grund ist ein bürokratischer.

          Heike Schmoll
          (oll.), Politik

          Alle Ärzte, auch die privaten, haben eine Arztnummer, die ihr Leben lang gilt, ganz gleich, ob sie noch praktizieren oder nicht. Sie weist die Privatärzte aber nicht als niedergelassene Ärzte aus. Offenbar gab es deshalb die Befürchtung, dass ein Arzt ohne Praxis Impfstoff bestellen könnte.

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