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Kampf gegen die Pandemie : Die Impfpflicht schützt die Freiheit

Fordern gemeinsam eine Impfpflicht: Die Ministerpräsidenten Kretschmann (links) und Söder Bild: AFP

Zu wenige Menschen lassen sich impfen, die Hoffnung auf einen schnellen Ausweg aus der Pandemie ist zerstoben. Eine allgemeine Impfpflicht wäre der Weg, der uns am besten und schnellsten aus dieser Krise herausführt. Ein Gastbeitrag der Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Bayern.

  • -Aktualisiert am
          4 Min.

          Am 27. Dezember 2020 wurden in Deutschland die ersten Menschen gegen das Coronavirus geimpft. An die Bilder der ersten älteren Menschen und Pflegekräfte, die das Vakzin in den Oberarm gespritzt bekamen, erinnern wir uns alle. Es waren Bilder der Dankbarkeit, des Stolzes und der Hoffnung. Wir alle waren glücklich, dass es Forscherinnen und Wissenschaftler in Rekordtempo geschafft hatten, wirksame Impfstoffe gegen das Coronavirus zu entwickeln. Wir waren stolz, weil kluge Köpfe und innovative Unternehmen aus Deutschland bei der Erforschung und Produktion eine zentrale Rolle spielen. Vor allem aber waren wir hoffnungsfroh, denn wir sahen endlich Licht am Ende des Tunnels. Wir waren überzeugt: Das ist der Anfang vom Ende der Pandemie. 

          Unser Ziel war es, das Land nun Schritt für Schritt aus der Krise zu impfen. Die Herausforderungen schienen klar: Wie kommen wir an ausreichend Impfstoff? Und wie schaffen wir es, rund 70 Millionen Erwachsene in Deutschland so schnell wie möglich zu impfen? Die Bereitschaft der Bevölkerung, sich impfen zu lassen, schien hoch. Wir wussten zwar, dass es Menschen gibt, die Impfungen generell skeptisch gegenüberstehen oder die Gefährlichkeit von Corona leugnen. Dennoch waren wir überzeugt: Am Schluss würden sich die Vernunft, das Streben nach einem Leben ohne das Virus und Tugenden wie Gemeinsinn und Solidarität durchsetzen – und genügend Menschen würden sich impfen lassen.

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