https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-impfpflicht-ueber-welche-antraege-der-bundestag-beraet-17880996.html

Debatte im Bundestag : Impfpflicht ab 18, ab 50 – oder gar nicht?

Über das Für und Wider einer Corona-Impfpflicht berät jetzt der Bundestag. Bild: dpa

Einführen, modifizieren oder streichen: Fünf Anträge und Gesetzentwürfe für oder gegen eine allgemeine Corona-Impfpflicht werden ab diesem Donnerstag im Bundestag beraten. Wir stellen sie vor.

          6 Min.

          Ab diesem Donnerstag berät der Bundestag über die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht. Ihre Befürworter sehen darin eine nötige Maßnahme, um auf den kommenden Herbst vorbereitet zu sein und die Corona-Pandemie langfristig zu überwinden. Die Gegner bezweifeln die Notwendigkeit einer solchen Pflicht oder wollen sie auf unterschiedliche Weise modifizieren. Sie verweisen auf offene Fragen zur künftigen Belastung in den Krankenhäusern und zur Einschränkung der Grundrechte.

          Susanne Kusicke
          Redakteurin der Politik.

          Aktuell sind laut Robert-Koch-Institut (RKI) 19,6 Millionen Menschen in Deutschland nicht geimpft, das entspricht 23,5 % der Bevölkerung. Darunter befinden sich vier Millionen Kinder im Alter von null bis vier Jahren, für die bisher kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung steht, sowie Erwachsene, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, beispielsweise Schwangere.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren, müssen Männer mit Bärten sein: Gefangennahme des Piraten Edward Teach, genannt Blackbeard, gemalt von Jean Leon Gerome Ferris (1863–1930)

          Seeräuber-Geschichten : Der seltsame Reiz der Piraterie

          Piraten sind gewaltbereite Kriminelle. Auf ihren Schiffen haben sie rechtsfreie Räume errichtet und wandelten illegal erworbenen Besitz in Vermögen um. Warum bloß schwärmen Historiker und Ökonomen so oft von ihnen?