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Förderprogramme : Studie kritisiert Strukturen in deutscher Corona-Forschung

Ein Mädchen mit Nachwirkungen einer Corona-Erkrankung Bild: Reuters

Während ein von der Bundesregierung geförderter Verbund von Wissenschaftlern seine Arbeit aufnimmt, kritisiert eine Studie die deutsche Forschungsleistung deutlich. Im angelsächsischen Raum sei man deutlich effektiver.

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          Auch im zweiten Pandemiejahr gibt es keine allgemeingültige Definition, die das Long-Covid- oder Post-Covid-Syndrom beschreibt. Klar ist nur, dass etwa 10 Prozent der mit Sars-CoV-2 infizierten Menschen langfristige Symptome aufweisen, die mehrere Wochen oder Monate andauern können. Zu den häufigsten gehören extreme Erschöpfung (Fatigue), Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Atemnot, sowie der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns, sowie weitere neurologische Symptome.

          Heike Schmoll
          Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

          „Besonders tückisch ist: Langfristige Beschwerden können auch dann auftreten, wenn die Infektion selbst symptomlos oder nur mit einem milden Krankheitsverlauf durchlebt wurde“, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Donnerstag in Berlin.

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