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Einzelne Bundesländer : Warum für Menschen mit Drittimpfung keine Testpflicht besteht

Eine Mitarbeiterin steht am 11. November 2021 mit einem Teststäbchen für einen Abstrich in einer Corona-Teststelle in Laatzen, Niedersachsen. Bild: dpa

In Niedersachsen und Rheinland-Pfalz sind Personen, die eine Auffrischimpfung bekommen haben, von der 2-G-plus-Regelung ausgenommen. Die Landesregierungen begründen das mit dem höheren Schutz – und teils auch mit fehlenden Tests.

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          In der vierten Corona-Welle setzt die deutsche Politik inzwischen verstärkt auf die 2-G-plus-Strategie. Das „plus“ steht dafür, dass sich auch die Geimpften und Genesenen testen lassen müssen, bevor sie Bereiche betreten, in denen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht. Das ist gut gemeint – funktioniert derzeit allerdings nicht überall wie gewünscht. Besonders deutlich wird das in Niedersachsen.

          Reinhard Bingener
          Politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.
          Julian Staib
          Politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.

          Obwohl die Infektionszahlen und auch die Krankenhausbelegung in dem norddeutschen Bundesland niedriger liegen als in den meisten anderen Ländern, setzt die dortige rot-schwarze Landesregierung auf das Prinzip Vorsicht und daher sehr stark auf 2-G-plus. Wer in Niedersachsen in ein Restaurant geht, ein Fitnessstudio oder zum Friseur, benötigt einen aktuellen, negativen Testnachweis. Ausgenommen von der Testpflicht sind allerdings unter 18-Jährige, außer für Besuche in Shisha-Bars und Diskotheken.

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