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Bürgermeisterin über Hacker : „Es gibt einen gewissen Stolz, dass es jemand war, der von hier kommt“

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Im Medienrummel: Claudia Blum, Bürgermeisterin von Homberg (Ohm), spricht vor TV-Teams und Journalisten. Bild: dpa

Die Bürgermeisterin aus dem Heimatort des Hackers, der etliche Daten von Politikern und Prominenten veröffentlicht hat, sieht in dem Datendiebstahl keinen Skandal – und kann ihm sogar etwas Positives abgewinnen.

          Aus der elterlichen Wohnung heraus und weil er sich über Äußerungen von Politikern geärgert hat, soll ein Zwanzigjähriger aus Hessen von bis zu 1000 Personen des öffentlichen Lebens im Internet ausgespäht, ihre öffentlich zur Verfügung stehenden Daten gesammelt und dann veröffentlicht haben. Der junge Mann steht in einem „Schulverhältnis“ und lebt in dem kleinen mittelhessischen Städtchen Homberg (Ohm). Dessen Bürgermeisterin Claudia Blum findet das Ganze jedoch gar nicht so skandalös. Die SPD-Politikerin sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): „Für mich ist das Ganze kein Skandal. Wir müssen uns nicht schämen. Es geht ja nicht um Mord und Totschlag.“

          Es sei zweifelsohne eine Straftat. Aber der Vorfall zeige auch, was ein Junge im Alter von 20 Jahren schaffe: „Es gibt einen gewissen Stolz, dass es jemand war, der von hier kommt. Er hat der Republik den Spiegel vorgehalten. Das sollte uns alle wachrütteln, besser mit unseren Daten umzugehen.“

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