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CDU-Vorsitz und K-Frage : Muss Laschet weichen?

Er hat die besten Aussichten, CDU-Vorsitzender zu werden, aber ist er auch der prädestinierte Kanzlerkandidat? Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Bild: dpa

Während Merkel auf der Europawolke schwebt, kommt der Wettbewerb um den CDU-Vorsitz wieder in Fahrt. Die bisherigen Kandidaten sehen dabei alle drei nicht sonderlich gut aus.

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          Mehrere Sätze der Kandidaten für den CDU-Vorsitz und möglichen Kanzlerkandidaten lassen aufhorchen. Norbert Röttgen bezeichnete einen CSU-Kanzlerkandidaten, also Markus Söder, wenn er 2021 die Wahl gewinne, als „Riesenerfolg“ für CDU und CSU. Das war eine Spitze gegen Armin Laschet, der auf eine Kanzlerkandidatur der CDU gepocht hatte. Markus Söder bezeichnete eine Festlegung auf ein schwarz-grünes Bündnis als Fehler, was als Kritik an Friedrich Merz zu verstehen ist, der sich im Sinne einer solchen Koalition ausgesprochen hatte. Laschet wiederum war in seinem Anspruch auf eine Kanzlerkandidatur als künftiger CDU-Vorsitzender so weit gegangen, dass er Söders ausweichende Äußerungen über einen CSU-Kanzler so interpretierte, die Angelegenheit habe sich für die CSU offenbar längst erledigt.

          Jasper von Altenbockum

          Verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.

          Norbert Röttgen, der Anti-Laschet; Markus Söder, der Anti-Merz; Armin Laschet, der Anti-Söder: ein Name fehlt in dieser Reihe, der Jens Spahns, der ursprünglich mit Laschet als Duo auftrat, nun aber ähnlich souverän über den Dingen schwebt wie Angela Merkel. Das könnte sich vor dem Parteitag im Dezember noch ändern. Die Frontstellungen zeigen aber auch ohne ihn, dass sich bis zum Dezember ein interessanter Wettbewerb abzeichnet – nicht nur um den Vorsitz, sondern auch in der K-Frage. Denn das eine ist nicht ohne das andere zu denken.

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