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CDU-Vorsitz : Röttgen will im Team mit einer Frau antreten

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Norbert Röttgen hatte als Erster seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz erklärt. Bild: dpa

Noch während Armin Laschet und Jens Spahn sich in Berlin zu Laschets Kandidatur für den CDU-Vorsitz äußern, kündigt auch Norbert Röttgen Verstärkung für seine Kandidatur an: „Die zweite Person in meinem Team wird eine Frau sein“, twittert er.

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          Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen will mit einer Frau in seinem Team für den Parteivorsitz kandidieren. Das teilte Röttgen am Dienstag während der Pressekonferenz seines Mitbewerbers Armin Laschet auf Twitter mit. Wer genau die Frau ist, ließ Röttgen zunächst offen.

          Kurz zuvor hatte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Laschet auf der Pressekonferenz seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz bekannt gemacht. Gesundheitsminister Spahn verzichtet auf eine eigene Kandidatur, will aber als Laschets Stellvertreter zur Wahl auf dem Sonderparteitag am 25. April antreten.

          „Ein offenes Verfahren“

          Laschet kritisierte seine Mitbewerber – also auch Röttgen – dafür, sich einer Teamlösung nicht angeschlossen zu haben. „Wir können und müssen unsere Partei und unser Land wieder zusammenführen“, sagte Laschet. „Und dafür will ich kandidieren als Vorsitzender der CDU Deutschlands. Ich bedauere, dass nicht alle Kandidaten sich diesem Teamgedanken anschließen konnten.“

          Röttgen, der seine Kandidatur vor einer Woche als Erster angekündigt hatte, begrüßte es am Montagabend im ZDF, dass nun weitere Bewerber wie Friedrich Merz ihren Hut in den Ring werfen wollten. „Dann haben wir ein offenes Verfahren. Das ist auch nicht Streit oder Machtkampf, sondern es geht darum, dass wir darüber diskutieren, welche Perspektive die CDU hat, für was sie steht und wie die moderne Mitte aussieht, die wir wieder erobern müssen und wollen“, sagte Röttgen. „Mein Eindruck war, es soll irgendwie gesprochen werden hinter verschlossenen Türen – und auf einmal regeln sich alle Fragen“, sagte er. „Ich glaube, dass das dem Ernst der Lage nicht gerecht geworden wäre. Es wird ja jetzt auch anders sein.“

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