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Wenn sich zwei streiten : Röttgens Chance bei der CDU

Die drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz: Merz, Röttgen, Laschet (v.l.n.r.) Bild: dpa

Norbert Röttgen will Vorsitzender der CDU werden. Er startete als Außenseiter. Doch das ist vorbei.

          4 Min.

          Trifft auf die CDU eine Allerweltsweisheit zu? Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte, sagt man – und für den Vorsitz der Regierungspartei gibt es drei Kandidaten. Mitte Januar soll auf einem digitalen Parteitag gewählt werden. Friedrich Merz ist der Kandidat der Basis, in den Umfragen weit vorn. Armin Laschet gilt unter den 1001 Parteitagsdelegierten schon deshalb als Favorit, weil er der Vorsitzende des größten Landesverbandes und Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen ist.

          Frank Pergande
          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Merz steht, grob gesagt, für eine konservative Wende, Laschet für eine Fortsetzung des Merkel-Kurses hin zu Schwarz-Grün. Und dann ist da noch der Dritte in der Mitte: Norbert Röttgen. Als die Kandidaten am Montag im Konrad-Adenauer-Haus sich zur ersten der beiden von der Partei organisierten Gesprächsrunden trafen, saß Röttgen zwischen Merz und Laschet. Es war wie ein Symbolbild.

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