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Umfrage zu CDU-Vorsitz : Merz liegt vorn

  • Aktualisiert am

Friedrich Merz im Februar beim politischen Aschermittwoch des thüringischen Landesverbandes der CDU. Bild: dpa

Gute Nachrichten für Friedrich Merz: Der frühere Unionsfraktionschef geht aus dem neuen „Deutschlandtrend“ als bevorzugter neuer CDU-Vorsitzender hervor.

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          Im Rennen um den CDU-Vorsitz liegt bei den Anhängern der Partei Friedrich Merz vorn. Auf die Frage, wer den CDU-Spitzenposten übernehmen solle, nannten im neuen „Deutschlandtrend“ der ARD 40 Prozent den früheren Unionsfraktionschef, wie der WDR am Donnerstag mitteilte. 32 Prozent der CDU-Anhänger sprachen sich demnach für NRW-Ministerpräsident Armin Laschet aus und 13 Prozent für den früheren Umweltminister Norbert Röttgen.

          Auch bei den Bürgern hat der Erhebung zufolge Merz insgesamt die Nase vorne. 35 Prozent der Befragten halten ihn für die beste Wahl für den CDU-Vorsitz, 24 Prozent nannten Laschet und zwölf Prozent Röttgen. 13 Prozent gaben an, sie hielten keinen der drei für geeignet oder würden sich für jemand anderes entscheiden.

          Merz, Laschet und Röttgen sind bislang die einzigen offiziellen Kandidaten für die Nachfolge von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Über den neuen Parteichef entscheidet ein Parteitag am 25. April.

          Viele Diskussionen gibt es in der CDU derzeit über den Unvereinbarkeitsbeschluss eines Parteitags von 2018. Dieser schließt eine Zusammenarbeit der CDU sowohl mit der AfD als auch mit der Linken aus.

          Dem „Deutschlandtrend“ zufolge halten 73 Prozent diese Abgrenzung der CDU zur AfD für richtig, 25 Prozent für falsch. Bei der Linken sieht es ganz anders aus: Den CDU-Unvereinbarkeitsbeschluss in Bezug auf diese Partei halten 55 Prozent für falsch und 40 Prozent für richtig.

          Für die Erhebung hatte das Meinungsforschungsunternehmen Infratest dimap am Montag und Dienstag dieser Woche 1002 Wahlberechtigte gefragt. Die statistische Fehlertoleranz wurde mit 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten angegeben.

          In der Sonntagsfrage verteidigte die Union derweil ihre Spitzenposition. Demnach blieben CDU und CSU gemeinsam bei 27 Prozent. Die Grünen legten einen Prozentpunkt auf 23 Prozent zu. Die SPD gewann zwei Punkte (16 Prozent), während die AfD zwei Punkte einbüßte (12 Prozent). Die Linke kommt demnach unverändert auf neun Prozent. Die FDP verlor zwei Punkte und lag nur noch bei sechs Prozent.

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