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Helge Braun und der CDU-Vorsitz : Die letzte Hoffnung des Merkel-Lagers?

Helge Braun will für den Vorsitz der Bundes-CDU kandidieren. Bild: Matthias Lüdecke

Lange schien es bei der Laschet-Nachfolge nur Bewerber aus Nordrhein-Westfalen zu geben. Nun hat sich Jens Spahn aus dem Rennen genommen, und der Hesse Helge Braun ist aufgetaucht. Soll so Merz verhindert werden?

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          Am fünften Tag ist Bewegung in die Sache gekommen. Seit dem vorigen Samstag läuft die Frist für diejenigen, die Nachfolger des scheidenden CDU-Vorsitzenden Armin Laschet werden wollen. Fünf Tage lang hob niemand die Hand, um offen und laut „Ich will“ zu sagen und sich anschließend der geplanten Mitgliederbefragung zu stellen. Hinter den Kulissen wurde jedoch viel gesprochen. Die seit Längerem immer wieder genannten Namen wanderten gerüchteweise durch die christdemokratischen Reihen: voran Friedrich Merz, gefolgt von Norbert Röttgen. Gelegentlich wurden Carsten Linnemann, Jens Spahn, der am Mittwoch erklärte, nicht kandidieren zu wollen, und Ralph Brinkhaus genannt. Allesamt Männer aus Nordrhein-Westfalen. Alle haben in der Vergangenheit auf unterschiedliche Weise ihre Zusammenstöße mit Angela Merkel gehabt.

          Eckart Lohse
          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.
          Julian Staib
          Politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.
          Matthias Wyssuwa
          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Dann tauchte Helge Braun auf. Vielmehr: sein Name. Der Chef des Bundeskanzleramts und enge Vertraute Merkels erwägt offenbar, sich ins Kandidatenrennen zu begeben, auch wenn er wohl noch nicht entschlossen ist. So erfuhr es die F.A.Z. aus CDU-Kreisen. Mindestens eine deutliche Unterstützung der hessischen CDU wird er mitbringen müssen. Die will sich am Freitag mit dem Bundesvorsitz befassen. Vorher mag Braun sich nicht öffentlich äußern.

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