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CDU unterstützt Laschet : Von Euphorie keine Spur

Armin Laschet (CDU) am Montag in Berlin Bild: EPA

Die CDU-Gremien votieren für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten. Doch ein Hochglanzparkett legt man ihm nicht aus. Und die CSU will auch nicht klein beigeben. Markus Söder ist noch nicht aus dem Rennen.

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          Zunächst einmal hatte Armin Laschet am Montag allen Grund, erleichtert zu sein. Von 9 Uhr morgens bis zum Mittag hatten erst das Parteipräsidium und später der deutlich größere Vorstand der CDU getagt und Laschet als den richtigen Mann für die Kanzlerkandidatur bezeichnet. Sosehr Laschet und Generalsekretär Paul Ziemiak nach den Gremiensitzungen auch darauf hinwiesen, dass man keinen Beschluss gefasst habe, sondern es sich um ein Votum der CDU handele, über das nun mit der CSU zu sprechen sei, so war es tatsächlich bereits die Entscheidung. Denn seit Monaten beteuert der zweite Bewerber, der CSU-Vorsitzende Markus Söder, die CDU habe das erste Zugriffsrecht auf die Kanzlerkandidatur. Am Sonntag, als er erstmals offiziell seine Bereitschaft zu kandidieren kundtat, versprach er, auch eine Entscheidung der CDU gegen ihn zu akzeptieren. Die war am Montagmittag gefallen.

          Timo Frasch
          Politischer Korrespondent in München.
          Eckart Lohse
          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Die Reihe der Unterstützer für Laschet reichte von A wie Althusmann über L wie Linnemann bis S wie Schäuble. Der niedersächsische CDU-Vorsitzende Bernd Althusmann, so wurde jedenfalls aus den Gremiensitzungen berichtet, habe zwar auf die guten Bilanzen der Ministerpräsidenten Laschet und Söder hingewiesen, dann aber die „klare Haltung und das feste Wertefundament“ Laschets gelobt. Carsten Linnemann, Vorsitzender der Mittelstandsunion und einer der wichtigsten Wirtschaftspolitiker der CDU, hatte sich schon vor Sitzungsbeginn für Laschet ausgesprochen. Für Zufriedenheit im Laschet-Lager sorgte vor allem die Klarheit, mit der Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sich für Laschet aussprach. Schäubles Stimme hat nach wie vor besonderes Gewicht in der CDU.

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