https://www.faz.net/-gpf-aa5vl

Umfrage : Union nur noch bei 26 Prozent

  • Aktualisiert am

Armin Laschet, CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, bei einer Pressekonferenz am Dienstag im Konrad-Adenauer Haus Bild: dpa

Die Zustimmungswerte für CDU und CSU sinken einer neuen Umfrage zufolge weiter. Die Grünen legen zu. Über eine komfortable Mehrheit verfügt nur noch ein Jamaika-Bündnis.

          1 Min.

          Die Unionsparteien sind in den Umfragen weiter im Sinkflug. In der neuen Erhebung des Meinungsforschungsunternehmens Insa für die „Bild“-Zeitung verloren CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte und landeten bei nur noch 26 Prozent, wie die Zeitung am Dienstag berichtete. Seit Anfang Februar rutschte die Union demnach um 10,5 Prozentpunkte ab.

          Die Grünen gewannen in der Erhebung im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt hinzu und kamen auf 21 Prozent. Das ist laut der Zeitung ihr höchster Wert in der Insa-Umfrage seit gut einem Jahr. Alle übrigen Parteien hielten ihre Werte aus der Vorwoche: Die SPD kommt auf 18 Prozent, die AfD auf elf und die FDP auf 10,5 Prozent, bei den Linken sind es sieben Prozent.


          Würde die Bundestagswahl genau so ausfallen wie die Umfrage, hätte die große Koalition keine Mehrheit mehr. Auch für Rot-Rot-Grün würde es nicht reichen, für Schwarz-Grün nur ganz knapp. Eine komfortable Mehrheit hätte dagegen ein Bündnis aus Union, SPD und FDP. Auch eine Grün-geführte Ampelkoalition wäre möglich. „Offener kann der Ausgang einer Bundestagswahl nicht sein“, sagte Insa-Chef Hermann Binkert der „Bild“-Zeitung zu den Zahlen.

          Für die Erhebung hatte das Meinungsforschungsunternehmen im Auftrag der Zeitung von Freitag bis Montag 3049 Bürgerinnen und Bürger befragt. Die statistische Fehlertoleranz wurde mit zwei Prozentpunkten angegeben.

          Weitere Themen

          Abgezogene Botschafter kehren zurück Video-Seite öffnen

          USA und Russland : Abgezogene Botschafter kehren zurück

          Sein Gespräch mit US-Präsident Joe Biden sei „absolut konstruktiv“ verlaufen, betont der russische Staatschef Wladimir Putin in Genf. Sie hätten sich darauf geeinigt, die abgezogenen Botschafter Russlands und der USA an ihren jeweiligen Einsatzort zurückzuschicken.

          Topmeldungen

          Guten Tag! Joe Biden und Wladimir Putin geben sich in Genf die Hand.

          Gipfel mit Biden und Putin : Monologe zum Dialog

          Joe Biden und Wladimir Putin finden einige freundliche Worte füreinander. Inhaltlich aber gibt es in Genf keine Annäherung. Jetzt sollen Arbeitsgruppen weitersehen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.