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Wahlumfrage : CDU überholt SPD in Mecklenburg-Vorpommern

  • Aktualisiert am

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) Bild: dpa

In Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig laut einer Umfrage deutlich an Zustimmung verloren, die CDU noch deutlicher hinzugewonnen. Auch die AfD muss Stimmen abgeben.

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          Die CDU hat in Mecklenburg-Vorpommern die von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig geführte SPD einer Umfrage zufolge in der Wählergunst deutlich überholt. In der am Dienstag veröffentlichten repräsentativen Erhebung von Infratest dimap für den Norddeutschen Rundfunk kommen die Christdemokraten auf 29 Prozent der Wählerstimmen. Das sind etwa zehn Prozentpunkte mehr als bei der Landtagswahl 2016. Die SPD kommt auf 24 Prozent Zustimmung – ein Minus von mehr als sechs Prozentpunkten im Vergleich zur Wahl.

          Schwesig selbst erfährt allerdings hohe Zustimmungswerte. 70 Prozent der Wähler sind laut der Umfrage zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit ihr. Die CDU profitiert nach Ansicht der Wahlforscher vom positiven Bundestrend für die Union und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

          Der CDU in Mecklenburg-Vorpommern fehlt seit dem überraschenden Rücktritt des Landesvorsitzenden Vincent Kokert im März eine gewählte Parteispitze. Die Nachfolgefrage ist noch nicht geklärt. Nach Berichten des NDR und der Deutschen Presse-Agentur will Justizministerin Katy Hoffmeister ihre Kandidatur zurückziehen und sich am Dienstagmittag in Schwerin über die Gründe äußern, heißt es unter Bezug auf CDU-Kreise. Einziger Anwärter für den Landesparteivorsitz wäre damit der Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor. Einen Termin für den wegen der Corona-Krise verschobenen Parteitag gibt es bislang nicht.

          Laut der Umfrage käme Die Linke wie bei der Wahl 2016 auf etwa 13 Prozent der Stimmen, die Grünen würden mit etwa zehn Prozent – anders als die FDP – in den Landtag zurückkehren. Die AfD verlöre sechs Prozentpunkte und wäre mit 15 Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft.

          Umfrage zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

          , Umfrage von:
          Quelle: wahlrecht.de Alle Ergebnisse aus Bund und Ländern

          Demnach wäre bei der Landtagswahl im Frühherbst 2021 die Fortsetzung einer rot-schwarzen Koalition möglich, wenn auch unter Führung der CDU. Auch eine rot-rot-grüne Koalition hätte eine Mehrheit im Landtag.

          Telefonisch befragt wurden von Mittwoch bis Samstag vergangener Woche 1004 Wahlberechtigte in Mecklenburg-Vorpommern. Die Fehlertoleranz wurde mit 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten angegeben.

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