Vor dem CDU-Parteitag :
Der Misstrauensantrag gegen Merkel fällt aus

Von Günter Bannas, Berlin
Lesezeit: 4 Min.
Auch auf ihn wird es 2017 ankommen: Armin Laschet.
Die CDU wird auf ihrem Parteitag in Essen wohl oder übel Geschlossenheit demonstrieren - auch wenn die Kritik an Merkel intern weiter anhält. Doch wie stellt sich die Parteiführung um die Vorsitzende personell im Wahljahr 2017 auf?

Nichts spricht dafür, dass sich in der CDU von diesem Montag an ungebändigter Zorn gegen Angela Merkel Bahn bricht. Und wenig spricht dafür, dass nach dem Parteitag in Essen eine Analyse zu begründen wäre, die Parteivorsitzende, Bundeskanzlerin und Kanzlerkandidatin sei politisch geschwächt worden – in ihren Beziehungen zum CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer oder auch dem Berliner Koalitionspartner SPD gegenüber. Tage der Abrechnung stehen nicht bevor. Warum denn auch? Merkels Satz über den September kommenden Jahres „Diese Wahl wird wie keine zuvor, jedenfalls seit der Deutschen Einheit nicht, schwierig“ erinnert zwar an den „Das nächste Spiel ist das schwerste“- Klassiker von Fußballtrainern. Doch die Mitglieder der engeren CDU-Führung scheinen daran zu glauben und sie tun alles, dass es die Parteibasis auch tut.

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