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CDU-Nachfolge : Nach der Wahl ist vor dem Söder-Test

  • -Aktualisiert am

Annegret Kramp-Karrenbauer am Rosenmontag in Berlin Bild: Matthias Lüdecke

Der CDU-Vorstand beschließt, dass am 25. April ein neuer Vorsitzender gewählt wird. Doch viele Fragen bei der Nachfolge sind noch unbeantwortet.

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          Langsam lichtet sich der Nebel über der CDU. Nachdem am Sonntag sogar der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans die von seiner Vorgängerin in Saarbrücken, Annegret Kramp-Karrenbauer, gesteuerte Partei als führungslos bezeichnet hatte, steht jetzt immerhin fest, ab wann es eine neue Führung geben wird. Der Vorstand folgte der scheidenden Chefin am Montag und beschloss, dass am 25. April in Berlin ein Sonderparteitag abgehalten werde, dessen Aufgabe es ist, nach Kramp-Karrenbauers vor zwei Wochen angekündigtem Rückzug eine oder einen neue(n) Vorsitzende(n) zu wählen.

          Eckart Lohse

          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Doch das weist schon auf die erste unbeantwortete Frage hin. Die weibliche Form muss erwähnt werden, doch eine Frau als neue Vorsitzende ist nicht in Sicht, geschweige denn, dass eine Interessentin sich gemeldet hätte. Vier Männer dagegen sind ausgemacht und haben schon Gespräche mit der scheidenden Vorsitzenden geführt: Friedrich Merz, der einstige Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Armin Laschet, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident, Jens Spahn, der Bundesgesundheitsminister, und Norbert Röttgen, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag. Dem Vernehmen nach war Gegenstand der bisherigen Gespräche, eine Lösung zu finden, die ein Führungsteam vorsieht. Das war dem Bemühen geschuldet, eine die Partei spaltende Kampfkandidatur zu vermeiden.

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