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CDU vor den Landtagswahlen : Die Angst vor der Abwärtsspirale

Der sehr wahrscheinlich nächste CDU-Chef Friedrich Merz (rechts) und Hendrik Wüst. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen stellt sich im Mai zur Wahl. Bild: dpa

Die CDU hat die Bundestagswahl verloren – aber der politische Abstieg könnte in diesem Jahr noch weiter gehen. Vier wichtige Landtagswahlen stehen an. Und in allen vier Ländern regiert die CDU bisher mit.

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          Einige Tage nach ihrer Wahlniederlage Ende September hat sich die Christlich Demokratische Union (CDU) auf den Weg in die Opposition gemacht. Sie ist dort noch nicht ganz angekommen. Ungeklärte Führungsfragen, ein unruhiges Zappeln zwischen Fundamentalkritik und fachlicher Blässe sowie Personalstreitigkeiten bis hinab zur parlamentarischen Sprecher-Ebene zeigen das. Ein Blick auf den politischen Jahreskalender lässt zudem ahnen, dass es mit der Partei nach dem Abtritt von Angela Merkel und dem raschen Scheitern ihrer beiden Nachfolger im Parteivorsitz weiter bergab gehen könnte.

          Peter Carstens
          Politischer Korrespondent in Berlin

          Allerdings besteht auch die Chance, die bevorstehenden Wahlen zu Wegmarken eines Comebacks zu machen. Derzeit steht die CDU in bundesweiten Umfragen bei etwa 23 Prozent, also noch etwas unterhalb ihres Wahlergebnisses von der Bundestagswahl. Die Entscheidung der Mitglieder für Friedrich Merz als künftigen Parteivorsitzenden hat dabei noch keinen sichtbaren Effekt.

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