https://www.faz.net/-gpf-8g76n

„Deutschlandtrend“ : Union rutscht in Umfrage auf tiefsten Wert seit 2011

  • Aktualisiert am

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einem Besuch in den Niederlanden Bild: AFP

CDU und CSU fallen in der Wählergunst auf den niedrigsten Wert seit fünf Jahren. Die AfD erreicht laut ARD-Umfrage in Ostdeutschland erstmals 20 Prozent.

          1 Min.

          Die Union verliert in der Wählergunst und rutscht im jüngsten ARD-“Deutschlandtrend“ auf den niedrigsten Wert seit 2011. In der am Freitag veröffentlichten Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins büßen CDU und CSU im Vergleich zu vor zwei Wochen einen Punkt ein und kommen auf 33 Prozent. Der Koalitionspartner SPD bleibt im Rekordtief. Den Sozialdemokraten würden 21 Prozent der Wähler ihre Stimme geben, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre.

          Die rechtspopulistische AfD bleibt bundesweit bei 14 Prozent, in Ostdeutschland erreicht sie aber erstmals 20 Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt auf zwölf Prozent. Die FDP kommt abermals auf sieben Prozent und würde damit die Rückkehr in den Bundestag schaffen. Die Linkspartei gewinnt einen Punkt auf acht Prozent.

          Zweifel hegen die Bundesbürger an der Kompetenz der Bundesregierung beim Thema Flüchtlinge und bei der Abwehr von Terrorgefahren. 46 Prozent trauen der Koalition zu, die Flüchtlingskrise in den Griff zu bekommen, 52 halten sie hier nicht für kompetent. In der Gefahrenabwehr halten 47 Prozent der Befragten die Bundesregierung für kompetent, genauso viele sind aber gegenteiliger Meinung. Die Meinungsforscher von Infratest dimap befragten vom 18. bis 20. April 1011 Menschen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Panne bei CDU-Parteitag : „Das Mikro stand auf Grün“

          Hans-Werner Adams war der heimliche Star des CDU-Parteitags – obwohl er gar nichts gesagt hat. Im Interview spricht der CDU-Delegierte über Probleme mit der Technik, Fassbier – und seine Meinung zum Ausgang der Wahl zum Vorsitzenden.

          Nach Niederlage : Merz will Wirtschaftsminister werden

          Die Wahl um den CDU-Parteivorsitz hat Friedrich Merz verloren. Dem Sieger Armin Laschet hat er nun angeboten, als Wirtschaftsminister in die Bundesregierung einzutreten – und zwar in die jetzige. Die Kanzlerin will ihr Kabinett allerdings nicht umbilden.
          „Das Sterben beenden“: Soldaten vor dem Einsatz im Gesundheitsamt in Dortmund – künftig sollen sie auch in Pflegeheimen zeitlich befristet helfen.

          Bundeswehr im Pflegeheim : Bis jemandem der Kragen platzte

          Warum Soldaten Pflegeheime beim Schutz vor dem Virus unterstützen – und nicht Freiwillige, die nur darauf gewartet hatten, zu helfen. Eine Rekonstruktion.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.