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Frühere Familienministerin : Schröder will nicht mehr für Bundestag kandidieren

  • Aktualisiert am

Die 38 Jahre alte Kristina Schröder gehört dem Deutschen Bundestag seit 2002 an. Nun möchte sie sich beruflich neu orientieren. Bild: dpa

Die frühere CDU-Familienministerin Kristina Schröder zieht sich aus dem Bundestag zurück. Nach 15 Jahren im Parlament will sie nicht noch einmal antreten – und sich beruflich neu orientieren.

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          Die frühere Bundesfamilienministerin Kristina Schröder zieht sich aus dem Bundestag zurück. Wie die CDU-Abgeordnete auf ihrer Internetseite mitteilt, werde sie nach Ablauf der Legislatur nicht nochmal für einen Sitz im Parlament kandidieren.

          „Ich habe mich entschlossen, bei der nächsten Bundestagswahl nicht erneut anzutreten", sagt Kristina Schröder. Die Wiesbadenerin wünscht sich eine berufliche Veränderung. „Ich habe für mich die Tätigkeit als Abgeordnete immer als ein Mandat auf Zeit betrachtet und wollte nie mein Leben lang Abgeordnete bleiben. 2017, wenn voraussichtlich die nächste Bundestagswahl stattfindet, werde ich seit 15 Jahren Mitglied des Deutschen Bundestages sein. Ich möchte mich daher beruflich neu orientieren.“

          In der Kreispolitik bleibt sie aktiv

          Kristina Schröder gehört dem Deutschen Bundestag seit 2002 an und vertritt als direkt gewählte Abgeordnete den Wahlkreis Wiesbaden. Von November 2009 bis Dezember 2013 war die 38-Jährige Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. „Mein Entschluss ist mir nicht leicht gefallen, ich werde die Tätigkeit als Abgeordnete mit ihrer besonderen Verantwortung und ihren großen Gestaltungsmöglichkeiten sicher auch vermissen.“

          Trotz ihrer Entscheidung, sich aus der Bundespolitik zurückzuziehen, will die CDU-Politikerin auch nach der Bundestagswahl politisch aktiv bleiben. „Das kann ich mir gar nicht anders vorstellen.“ Am kommenden Montag wird Schröder als stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU kandidieren.

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