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Bundeswehr : Schlicht die Wahrheit

Nach endlosen Reformen tut bei der Bundeswehr Konsolidierung not.

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          Minister hinterlassen ihren Nachfolgern eigentlich immer nur bestellte Häuser, selbst wenn sie, wie de Maizières Vorgänger im Bendlerblock, jäh aus ihrer Reformarbeit herausgerissen worden sind. Umso mehr fällt es auf, wenn sich ein ehemaliger Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt mit den Worten von der Truppe verabschiedet, in der Bundeswehr sei „vieles nicht in Ordnung“.

          Doch ist das schlicht die jedem Soldaten bekannte Wahrheit über den Zustand von Streitkräften, die seit 25 Jahren umgebaut und mit neuen Aufgaben betraut worden sind. Unter de Maizière gewann die Bundeswehr wieder an Stabilität. Doch auch seine Nachfolgerin wird noch genug mit den Nachwehen des großen Wandels zu tun haben, der von der Mission über die Organisation bis hin zur Bewaffnung reichte.

          Von der Leyens Ankündigung, es werde keine Reform der Reform geben, wird von der Truppe mit Erleichterung aufgenommen werden. Jetzt geht es um Konsolidierung und Konzentration auf das Wesentliche, insbesondere bei den Rüstungsvorhaben. Denn das ist der Sektor, in dem noch die größte Unordnung herrscht.

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