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Ein weiteres Jahr : Bundeswehreinsätze im Kosovo und im Libanon verlängert

  • Aktualisiert am

„KFOR Nato-Otan“ steht auf dem Ärmelabzeichen einer Bundeswehrsoldatin der deutschen Kfor in Prizren am 17. Juli 2018. Bild: dpa

Seit 1999 ist die Bundeswehr im Kosovo im Einsatz, seit 2006 vor der Levante. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Bundestag stimmt dafür, die Missionen fortzuführen.

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          Die Bundeswehr bleibt ein weiteres Jahr im Kosovo und im Libanon im Einsatz. Der Bundestag beschloss in der Nacht zum Freitag in Berlin die Verlängerung des Mandates für die UN-geführte Mission Unifil vor der libanesischen Küste. Auch die weitere Beteiligung an der Internationalen Sicherheitspräsenz im Kosovo (KFOR) wurde gebilligt.

          Für den Unifil-Einsatz, mit dem die Vereinten Nationen die libanesische Regierung bei der Sicherung ihrer Grenzen unterstützen, kann die Bundeswehr bis Ende Juni 2022 weiterhin bis zu 300 Soldaten stellen. Am KFOR-Einsatz nehmen unverändert bis zu 400 deutsche Soldaten teil.

          Der KFOR-Einsatz ist zeitlich unbegrenzt, aber die Bundesregierung hatte dem Parlament im Jahr 2000 zugesichert, die Fortsetzung des Mandats alle zwölf Monate dem Bundestag zur Beratung vorzulegen.

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