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FAZ Plus Artikel Verfassungsgerichtsbeschluss : Die gefährdete Institution Ehe

Ein Ehering wird im Standesamt des Rathauses an den Finger einer Braut gesteckt. Bild: dpa

Es könnte sein, dass der Bedeutungsverlust von Kirchen wie Parteien damit zu tun hat, dass sie nur noch den jeweiligen Zeitgeist nachäffen – und den guten Grund von existentiellen Verbindungen wie der Ehe nicht mehr erkennen.

          Alles fließt? Nein, alles bröckelt. Man kann es ja als Zeichen der Aufklärung und des Fortschritts deuten, dass überkommene Einrichtungen an Bedeutung verlieren: Kirchen, Parteien, Presse. Und doch hat deren institutionelle Verfestigung teils sogar in der Verfassung ihren Grund. Sie verkörpern gewiss vordemokratische Kontinuität – aber auch eine Stabilität, die Rechten und Freiheiten erst zu voller Blüte verhilft.

          Zu diesen althergebrachten, aber gefährdeten Institutionen gehört auch die Ehe. Sie erfreut sich, trotz häufiger Scheidungen, weiterhin großer Beliebtheit, ist zugleich aber im Begriff, beliebig zu werden. Und zwar mit Billigung des Bundesverfassungsgerichts – obwohl das Grundgesetz es wohl so nicht meinte, als es Ehe und Familie unter den „besonderen Schutze der staatlichen Ordnung“ stellte.

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          Reinhard Müller

          Verantwortlicher Redakteur für „Zeitgeschehen“ und F.A.Z. Einspruch, zuständig für „Staat und Recht“.

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