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Umfrage zur Bundestagswahl : Die Union holt langsam auf

  • Aktualisiert am

Armin Laschet am Donnerstag in Seevetal. Bild: dpa

Einer jüngsten Umfrage zufolge liegt die SPD zwar noch immer klar vor CDU und CSU. Doch der Abstand nimmt langsam ab. Unterdessen klettert Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet in der Gunst der Wähler.

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          Gut eine Woche vor der Bundestagswahl ist der Vorsprung der SPD vor der Union laut ARD-Deutschlandtrend leicht geschmolzen. Der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage von Infratest dimap zufolge verbessern sich die Sozialdemokraten im Vergleich zur vorvergangenen Woche zwar um einen Punkt auf 26 Prozent – doch im gleichen Zeitraum kletterten CDU und CSU von 20 auf 22 Prozent. Die Grünen fielen um einen Punkt auf 15 Prozent zurück, und auch FDP und AfD mussten leichte Verluste hinnehmen: Sie liegen gleichauf bei elf Prozent. Die Linke verharrt bei einem Stimmenanteil von sechs Prozent.

          Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

          Auch im Vergleich der Kanzlerkandidaten konnte CDU-Chef Armin Laschet ein wenig Boden gut machen. Bei einer Direktwahl würden sich der Umfrage zufolge zwar noch immer 40 Prozent der Befragten für den SPD-Kandidaten Olaf Scholz entscheiden – doch das sind drei Prozentpunkte weniger als vor zwei Wochen. Im gleichen Zeitraum verbesserte sich Laschet von 16 auf 19 Prozent. Für Annalena Baerbock von den Grünen würden sich lediglich 13 Prozent entscheiden.

          Für den Deutschlandtrend wurden vom 13. bis 15. September von  Infratest dimap 1512 Wahlberechtigte telefonisch oder online befragt. Die Schwankungsbreite beträgt 2 bis 3 Prozentpunkte.

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