https://www.faz.net/-gpf-9t37y

Bundestag : AfD scheitert abermals bei Wahl eines Vizepräsidenten

  • Aktualisiert am

Durchgefallen: der AfD-Kandidat für den Posten des Bundestagsvizepräsidenten Paul Viktor Podolay Bild: EPA

Auch der vierte Kandidat der AfD für den Posten des Bundestagsvizepräsidenten ist durchgefallen. Der Abgeordnete Paul Viktor Podolay war im September schon im ersten Wahlgang gescheitert.

          1 Min.

          Die AfD ist im Bundestag abermals mit dem Versuch gescheitert, den Posten eines Vizepräsidenten zu besetzen. Ihr Abgeordneter Paul Viktor Podolay erhielt am Donnerstag nicht die nötige Zahl der Stimmen. Ende September war er bereits im ersten Wahlgang durchgefallen.

          Im zweiten Wahlgang bekam der 73-Jährige jetzt statt der erforderlichen 355 nur 189 Ja-Stimmen. 430 Abgeordnete stimmten mit Nein, 19 enthielten sich. Vor Podolay hatten sich für die AfD schon drei andere Kandidaten – Albrecht Glaser, Mariana Harder-Kühnel und Gerold Otten – erfolglos um den Vizepräsidentenposten beworben. Sie alle waren jeweils dreimal bei den Abstimmungen durchgefallen. Eigentlich steht jeder Fraktion ein Vizepräsidentenposten zu, sie muss für ihren Kandidaten aber eine Mehrheit bekommen.

          Aus Sicht der AfD ist die Nicht-Wahl ihrer Kandidaten ein undemokratischer Akt der Ausgrenzung. Die Abgeordneten der anderen Fraktionen begründen ihr Nein teils mit der politischen Einstellung und mit früheren Äußerungen der Kandidaten, teils mit ihrer generellen Ablehnung der AfD.

          Weitere Themen

          Die Zeit der Rüpel ist vorbei Video-Seite öffnen

          Bidens neue Minister : Die Zeit der Rüpel ist vorbei

          Der designierte amerikanische Präsident setzt demnach auf Personen, die in ihrem Gebiet als anerkannte Experten gelten. Für sein Kabinett bedeutet das: Es wird in Zukunft wieder professioneller zugehen.

          Topmeldungen

          Der Kurs soll steigen: Kurve an der Deutschen Börse in Frankfurt.

          Reform an der Börse : Alle Macht dem Dax

          Die Deutsche Börse wagt den großen Wurf: Nach 33 Jahren soll der Dax von 30 auf 40 Mitglieder vergrößert werden. Was steckt dahinter – und wie kann ein Fall wie Wirecard künftig verhindert werden? Eine Analyse.
          Weihnachten mit der Familie? Die Ministerpräsidenten der Länder wollen einheitliche Regelungen für die Feiertage.

          Weihnachten, Silvester, Schule : Darauf haben sich die Länder geeinigt

          Die Ministerpräsidenten haben sich auf einheitliche Kontaktregeln zur Bekämpfung der noch immer zu hohen Corona-Infektionszahlen verständigt. Bis Weihnachten sollen strengere Regeln gelten, zu den Feiertagen werden sie dann gelockert.

          Machtwechsel in Amerika : Trumps kalkuliertes Ende

          Der scheidende Präsident kapituliert scheibchenweise. Es geht ihm um seinen künftigen Einfluss – und um viel Geld. Scheitert sein diabolischer Plan nun an der dilettantischen Ausführung?

          Messerschärfer im Test : Einfach mal schleifen lassen

          Messer müssen regelmäßig geschärft werden. Dabei müssen einige Regeln beachtet werden. Wem die Handarbeit zu mühsam ist, lässt sich am besten von elektrischen Messerschärfern helfen. Wie etwa dem von Wüsthof.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.