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Rot-grün-rot in Bremen : Bremer SPD stimmt Koalitionsverhandlungen zu

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Sascha Karolin Aulepp, Landesvorsitzende der SPD, und Carsten Sieling, Bürgermeister in Bremen, sitzen bei der Landesvorstandssitzung der Bremer SPD nebeneinander. Bild: dpa

Die Spitze der SPD in Bremen hat sich für Koalitionsverhandlungen mit Grünen und Linkspartei ausgesprochen. Sollten die Gespräche erfolgreich verlaufen, käme es zur ersten Regierungsbeteiligung der Linken in Westdeutschland.

          Der Weg für rot-grün-rote Koalitionsverhandlungen in Bremen ist frei. Nach Grünen und Linkspartei stimmte am Freitagabend erwartungsgemäß auch der SPD-Landesvorstand für die Aufnahme formeller Gespräche über die Bildung einer Landesregierung.

          Die Zustimmung des 17-köpfigen Gremiums galt bereits vor dem Treffen als sicher. Die SPD hatte nach den Sondierungsgesprächen mit Grünen und Linken signalisiert, dass die Grundlage für Verhandlungen gelegt sei. Für die Linken wäre es die erste Regierungsbeteiligung in einem westdeutschen Bundesland.

          Bei den Grünen hatte sich ein Landesparteitag schon am Donnerstagabend mit mehr als 90 Prozent der Stimmen für Koalitionsverhandlungen mit SPD und Linken ausgesprochen. Auch beim Parteitag der Linkspartei fiel das Ergebnis mit 78 Prozent Zustimmung deutlich aus. Die erste Koalitionsrunde soll am kommenden Mittwoch stattfinden.

          Die SPD war am 26. Mai als Verlierer aus der Landtagswahl in Bremen hervorgegangen, hatte aber trotzdem den Auftrag zur Regierungsbildung für sich in Anspruch genommen. Die CDU war nach mehr als sieben Jahrzehnten erstmals stärkste Kraft geworden. Allerdings hatten sich die Grünen gegen Koalitionsgespräche mit CDU und FDP ausgesprochen.

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