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Drei Monate nach der Wahl : Bouffier wieder zum hessischen Regierungschef gewählt

  • Aktualisiert am

Vereidigt: der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier Bild: dpa

Bouffier bleibt: Drei Monate nach der Landtagswahl ist Volker Bouffier wieder zum Ministerpräsidenten von Hessen gewählt worden. Der CDU-Politiker bleibt damit an der Spitze des schwarz-grün regierten Bundeslandes.

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          Der CDU-Politiker Volker Bouffier bleibt Ministerpräsident von Hessen. Der 67 Jahre alte Politiker wurde bei der konstituierenden Sitzung des neuen Landtags am Freitag in Wiesbaden mit 69 Stimmen wiedergewählt. Diese Zahl entspricht den Landtagsmandaten der Koalition von CDU und Grünen.

          Rund drei Monate nach der hessischen Landtagswahl ist das neu gewählte Parlament am Freitag zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Abstimmung über das Amt des Ministerpräsidenten.

          Hessens neuer Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) wird mit zunächst fünf Stellvertretern die künftigen Parlamentsdebatten in Wiesbaden leiten. Bei der Wahl für die Vize-Posten bekam der AfD-Kandidat am Freitag in drei geheimen Wahlgängen nicht die erforderliche Zahl der Stimmen. Die Abgeordneten der übrigen fünf Fraktionen wurden dagegen mit großer Mehrheit von den Parlamentariern gewählt. Mit dem erstmaligen Einzug der AfD hatte der Landtag beschlossen, die Zahl der Vizepräsidentenposten von fünf auf sechs zu erhöhen.

          Der 47 Jahre alte Rhein wurde bei der konstituierenden Sitzung einstimmig zum Landtagspräsidenten gewählt. Der bisherige Wissenschaftsminister löst Norbert Kartmann ab, der sich nach rund 16 Jahren von dem Amt zurückzieht. Der 70 Jahre alte Kartmann bleibt dem Parlament als CDU-Abgeordneter treu. Der Landtagspräsident wird nach parlamentarischem Brauch von der größten Fraktion gestellt. Diese bilden mit 40 Parlamentariern die Christdemokraten.

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