https://www.faz.net/-gpf-a4uxg
Bildbeschreibung einblenden

Bouffier über Merz’ Vorwürfe : „Das ist wirklich albern, falsch und widersinnig“

Deutliche Worte in Richtung Friedrich Merz von Hessens Ministerpräsident und stellvertretendem CDU-Bundesvorsitzenden Volker Bouffier Bild: Frank Röth

Die Verschiebung des CDU-Parteitags habe „nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, ob dieser oder jener Parteivorsitzende werden soll“, sagt Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier im F.A.Z.-Interview. In der Corona-Krise stünden „harte Entscheidungen“ an.

          2 Min.

          Herr Ministerpräsident, was hat zur Entscheidung geführt, den CDU-Parteitag am 4. Dezember zu verschieben?

          Jasper von Altenbockum

          Verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.

          Es ging im Präsidium und später im Bundesvorstand, aber schon am Sonntag bei der Vorbesprechung mit den Kandidaten für den Parteivorsitz zunächst um ganz banale funktionale Überlegungen. Wenn wir nichts getan hätten und wir den Parteitag wegen Corona dann nicht hätten abhalten können, dann hätten uns Schadensersatzzahlungen in Millionenhöhe gedroht.

          Parteitage sind etwas Besonderes für die Willensbildung in einer Demokratie, gibt es da nicht Sonderrechte?

          Parteien sind keine Gesangvereine. Das stimmt. Aber die Gesundheitsämter können auch Parteitage untersagen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung

          : blackweek20

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Fahrbericht Mercedes E300 E : Gut Ding will Weile haben

          Zur Mitte ihres Daseins wird der E-Klasse eine Auffrischung zuteil. Dabei geschieht ein Kuriosum. Plötzlich stehen alle Zeichen auf Hybrid. Mercedes liefert gleich zwei Antworten.
          Wohnungsbesichtigung? Nur mit einem guten Schufa-Score.

          Bonitätsprüfung : Schufa greift nun auch nach Kontoauszügen

          Der Spezialist für die Bewertung der Kreditwürdigkeit von Verbrauchern will immer mehr Daten abgreifen. Dabei ist er dabei so intransparent wie kaum ein Unternehmen. Geht er nun zu weit?