Neuer Verteidigungsminister :
Pistorius sieht Deutschland indirekt am Ukrainekrieg beteiligt

Lesezeit: 4 Min.
Der zukünftige Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Dienstag in Hannover.
Der neue Verteidigungsminister will die Bundeswehr „stark machen für die Zeit, die vor uns liegt“. Kanzler Scholz begründet die Wahl von Boris Pistorius mit dessen „Kraft und Ruhe“. Von den Grünen kommt Kritik.

Der designierte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sieht Deutschland indirekt am Ukrainekrieg beteiligt. Pistorius sprach am Dienstag in Hannover vor Journalisten davon, dass er „Demut und Respekt vor einer so gewaltigen Aufgabe“ empfinde, die das neue Amt mit sich bringe. „Das Verteidigungsministerium ist schon in zivilen, in Friedenszeiten eine große Herausforderung, und in Zeiten, in denen man als Bundesrepublik Deutschland an einem Krieg beteiligt ist indirekt, noch einmal besonders.“ Pistorius, der sein Amt offiziell am Donnerstag antreten soll, dankte seiner Vorgängerin Christine Lambrecht (SPD) für ihre Arbeit. 

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