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Bioterror und Nato-Ostflanke : Sanitätsdienst fordert tausende neue Soldaten

Üben für den Ernstfall: Ein mobiles Rettungszentrum auf dem ehemaligen Flugplatz Gatow in Berlin Bild: Jonas Ratermann/laif

Die nächste Pandemie könnte von Terroristen herbeigeführt werden. Laut Bundeswehr-Sanitätsdienst werden darum 4000 zusätzliche Kräfte gebraucht. Für das Verteidigungsministerium war die Mitteilung ein Schock.

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          Bioterroristische Angriffe können Deutschland und seinen Verbündeten mindestens ebenso zusetzen wie Angriffe mit konventionellen Waffen – sie sind aber wahrscheinlicher und in Kombination mit Cyberattacken auf die Gesundheitsinfrastruktur eventuell eine starke Bedrohung. Nach Auffassung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr ist das eine Lehre aus der Covid-19-Pandemie.

          Peter Carstens
          Politischer Korrespondent in Berlin
          Lorenz Hemicker
          Redakteur in der Politik

          In einem Positionspapier schlägt der Inspekteur des Sanitätsdienstes Ulrich Baumgärtner daher eine umfassende Stärkung aller medizinischen Komponenten der Bundeswehr vor. Das Sanitätswesen habe sich in der gegenwärtigen Pandemie bewährt, sei aber auf Verbesserungen angewiesen, um in Zukunft, sowohl in militärischen als auch zivilen Krisen, bestehen zu können.

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