„Bil“-Schulen in Deutschland :
Gebildet, höflich, muslimisch

Von Uta Rasche
Lesezeit: 9 Min.
Der türkische Prediger Fethullah Gülen
Anhänger der türkischen Gülen-Bewegung haben in Deutschland mehr als 20 Privatschulen gegründet. Die Jugendlichen wachsen dort in einem engen islamischen Milieu auf.

Die geräumigen Klassenzimmer der „Bil“-Schule sind mit Eichenparkett ausgelegt, die großzügigen Flure und Freitreppen strahlen Eleganz und Weite aus. Vor jedem Raum hängt ein Schild mit dem Namen eines Großspenders, der mindestens 20.000 Euro zur Verfügung gestellt hat. In jedem Klassenzimmer gibt es einen Beamer, im ganzen Haus kabelloses Internet, modernste Chemie- und Physik-Räume, eine große Bibliothek, einen Theatersaal mit 450 Plätzen und Gästeappartements im Dachgeschoss. Weder staatliche Schulen noch kirchliche Privatschulen verfügen über eine solche Ausstattung.

Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.