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Streit’ an Streit’ : Der Waffenstillstand ist zu Ende

  • -Aktualisiert am

Nicht immer einer Meinung: Kanzlerkandidat Olaf Scholz (Mitte) am 10. August zwischen den Parteivorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken Bild: EPA

Der Eiertanz um die Kampfdrohnen zeigt, dass die Sozialdemokraten wieder einmal das tun, was sie immer gut konnten: auf offener Bühne streiten.

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          Vor 18 Jahren schien die Angelegenheit geklärt. Da prägte der Verteidigungsminister Peter Struck einen der wichtigsten Sätze zur deutschen Sicherheitspolitik seit der Jahrtausendwende: „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt.“ Noch bevor der Sozialdemokrat, der auch in der Union Ansehen genoss, wenig später neue „Verteidigungspolitische Richtlinien“ vorlegte, hatte er deren Kernbotschaft bereits verkündet.

          Etwas mehr als ein Jahr nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sollten die deutschen Streitkräfte darauf vorbereitet werden, dass der Schwerpunkt ihrer Fähigkeiten sich weiter verändern müsse, weil die Werte der freiheitlichen Welt nicht mehr in erster Linie auf dem eigenen Staatsgebiet verteidigt werden, sondern auf anderen Schauplätzen. Afghanistan war und bleibt bis heute das wichtigste Einsatzgebiet.

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