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Bewaffnete Drohnen : Der Feind schießt, die Bundeswehr filmt

Eine Drohne vom Typ Heron Bild: dpa

Seit Jahren gibt es Streit, ob die Drohnen der Bundeswehr bewaffnet werden dürfen. Nun scheint die von vielen Soldaten ersehnte Einigung in Sicht zu sein – aber noch bremst die SPD.

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          Der Bundestag soll die Bundeswehr mit allem ausstatten, was das Leben der Soldaten besser schützen kann und es ihnen leichter macht, ihre Aufträge zu erfüllen. Darüber sind sich alle Fraktionen prinzipiell einig, abgesehen von der Linken. Dennoch gibt es Detailfragen, über die ausführlich diskutiert und gestritten wird – denn nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch ethisch vertretbar oder politisch gewünscht. Oder das Wünschenswerte ist den Abgeordneten einfach zu teuer.

          Peter Carstens
          Politischer Korrespondent in Berlin

          Für viele Soldaten ist es jedoch wohl eher schwer zu verstehen, warum bei der Drohnen-Diskussion selbst nach jahrelangem Abwägen keine Entscheidung fällt. Der Streit dreht sich seit mehr als sechs Jahren darum, ob unbemannte Flugsysteme bewaffnet werden sollten. Bundeswehr und Union fordern das seit Jahren, die SPD ist und bleibt skeptisch.

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