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Partei um Bernd Lucke : Alfa findet einen neuen Namen

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Bernd Lucke Bild: dpa

Die von der AfD abgespaltene Partei Alfa hatte noch im Oktober einen Rechtsstreit um ihren Namen verloren. Nun ist ein Neuanfang gemacht.

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          Die Partei des AfD-Gründers Bernd Lucke hat sich von Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa) in Liberal-Konservative Reformer umbenannt. Die Partei habe den verlorenen Namensstreit um die Abkürzung Alfa dazu genutzt, sich bereits über den Parteinamen klar politisch zu positionieren, erklärte Generalsekretär Jürgen Joost am Sonntag nach einem Parteitag in Frankfurt Main. Den Rechtsstreit um das Kürzel Alfa hatte die Partei gegen den Verein „Aktion Lebensrecht für Alle“ verloren, der sich ebenfalls Alfa abkürzt.

          Zugleich wählten die Delegierten den 45 Jahre alten Unternehmer und ehemaligen Rechtsanwalt Christian Kott aus Bremen zum neuen Vorsitzenden. Die bisherige Amtsinhaberin Ulrike Trebesius hatte nach Angaben der Partei aus privaten Gründen ihren Rückzug erklärt.

          Lucke, der seit 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments ist – und bis 2019 Europa-Abgeordneter bleiben wird –, hatte die Allianz für Fortschritt und Aufbruch 2015 gemeinsam mit anderen ehemaligen Mitgliedern der AfD gegründet, nachdem er aus der AfD hinausgedrängt worden war. Dort hatte er eine Kampfabstimmung um den Vorsitz gegen die weiter rechts stehende Frauke Petry verloren.

          „Alfa“ : Bernd Lucke ist wieder Parteichef

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