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Kommentar zu Enteignungsplänen : Berlin – eine sozialistische Stadt?

  • -Aktualisiert am

Die Linke würde gerne Wohnungen enteignen. Bild: ZB

Die Linksregierung findet Gefallen an Enteignungen – und lehnt überfällige Reformen ab.

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          Berlin wächst, und in der Hauptstadt fehlt es deshalb an vielem. Etwa an Lehrern, guten Schulen, sicheren Radwegen, staufreien Straßen, funktionierender Verwaltung und Sicherheit im öffentlichen Raum. Was vielleicht am meisten fehlt, sind bezahlbare Wohnungen für Normalverdiener, zumindest wenn es um solche im erweiterten Stadtzentrum geht.

          Die naheliegende Lösung, möglichst viele Wohnungen zu bauen, betreibt der rot-rot-grüne Senat nur mit halber Kraft, verfehlt seine selbst gesteckten Ziele. Seit Wochen gibt es jetzt in Berlin eine Debatte darüber, wie dem Problem mit einem anderen Mittel zu Leibe gerückt werden könnte, das aus unseligen Zeiten bekannt ist: Enteignungen.

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