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Berliner AfD : Neuzugang Fest hält Islam für totalitäre Bewegung

  • Aktualisiert am

Der Publizist Nicolaus Fest ist seit kurzem Mitglied der Berliner AfD. Bild: dpa

Er ist ein prominenter Neuzugang in der Berliner AfD – und sorgt schon zu Beginn für Wirbel: Der ehemalige „Bild“-Journalist Nicolaus Fest vergleicht den Islam mit einer totalitären Bewegung – und fordert die Schließung von Moscheen in Deutschland.

          Der Publizist Nicolaus Fest hat bei seiner offiziellen Vorstellung als neues AfD-Mitglied den Islam als totalitäre Bewegung bezeichnet, die mit dem Nationalsozialismus vergleichbar und nicht mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar sei, sagte Fest am Donnerstag in Berlin. „Das öffentliche Ausüben (...) dieser Ideologie muss man verhindern“, fügte er hinzu.

          Genauso wie er keine Hakenkreuze oder andere Symbole der Nazis im öffentlichen Raum sehen wolle, gelte dies auch für Symbole, die für andere totalitäre Ideologien stünden. Dies bedeute auch, dass die Moscheen in Deutschland geschlossen werden müssten, sagte der ehemalige stellvertretende Chefredakteur der „Bild am Sonntag“ auf Nachfrage von Journalisten.

          Im Juli 2014 hatte Fest einen islamkritischen Kommentar verfasst, der der „Bild am Sonntag“ eine Rüge des deutschen Presserates einbrachte. Darin hatte Fest den Islam unter anderem als Integrationshindernis bezeichnet. Zwei Monate später hatte er das Medienhaus Axel Springer verlassen – auf eigenen Wunsch, um als freier Journalist zu arbeiten, wie es damals hieß.

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