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Zeitumstellung : Für immer Sommer- oder Winterzeit?

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Wer hat an der Uhr gedreht? Techniker an einer Kirchturmuhr in Dresden Bild: dpa

Die Bundesregierung legt sich noch nicht fest, ob sie ab 2021 ganzjährig die Sommer- oder Winterzeit einführen will. Wirtschaftsminister Altmaier tendiert zur Sommerzeit – jedoch nur nach Absprache mit anderen Ressorts und EU-Staaten.

          Nach dem Beschluss des EU-Parlaments zur Abschaffung der Zeitumstellung lässt die Bundesregierung vorerst offen, ob in Deutschland ganzjährig die Sommer- oder Winterzeit eingeführt werden soll. Die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten unter Berufung auf das zuständige Bundeswirtschaftsministerium, derzeit laufe noch die „interne Meinungsbildung innerhalb der Bundesregierung“ sowie die Abstimmung mit anderen EU-Staaten.

          Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sei aber für die Einführung einer ganzjährigen Sommerzeit. Ziel sei eine „möglichst einheitliche und weitgehend harmonisierte Lösung für den EU-Binnenmarkt“, sagte eine Ministeriumssprecherin. Altmaier sei bereits im Kontakt mit seinen EU-Kollegen. Außerdem befinde sich das Ministerium in Abstimmungen mit Verbänden und den anderen Ministerin in Deutschland.

          Das Europaparlament hat sich am Dienstag für eine Abschaffung der Zeitumstellung ab dem Jahr 2021 ausgesprochen. Die EU-Staaten sollen der EU-Kommission bis April 2020 mitteilen, welche Zeit sie dauerhaft beibehalten wollen – die Winter- oder die Sommerzeit. Im März 2021 soll dann zum letzten Mal die saisonale Zeitumstellung auf Sommerzeit erfolgen.

          Gemäß dem Plan der EU-Kommission kann jedes Land für sich entscheiden, in welcher Zeitzone es dauerhaft bleibt: So wäre es möglich, dass sich etwa Deutschland anders entscheidet als die Nachbarn Belgien oder Frankreich – und die Länder dann in unterschiedlichen Zeitzonen lägen. Um dies zu verhindern, sollen die EU-Staaten nun ausreichend Zeit erhalten, um ihre Pläne zu koordinieren.

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