Eklat in Berlin :
Strafanzeige nach Beisetzung von Neonazi in jüdischem Grab

Lesezeit: 2 Min.
Das Grab Max Friedländers in Stahnsdorf
Ein Holocaustleugner wird in einem Grab beerdigt, in dem einst ein jüdischer Musikwissenschaftler lag. Der Berliner Antisemitismusbeauftragte stellt Strafanzeige. Wird der Rechtsextreme nun umgebettet?

Die Beisetzung eines Rechtsextremen im Grab des jüdischen Musikwissenschaftlers Max Friedlaender (1852-1934) auf dem evangelischen Südwestkirchhof in Stahnsdorf sorgt für Empörung. Der Berliner Antisemitismusbeauftragte Samuel Salzborn habe Strafanzeige wegen des Verdachts der Störung der Totenruhe, der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener und der Volksverhetzung erstattet, teilte die Senatsverwaltung für Justiz am Dienstag in Berlin mit.

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