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Gastbeitrag : Bekämpfung des Islamismus muss allseitige Zumutung werden

  • -Aktualisiert am

Nach dem islamistischen Anschlag: Polizisten am Dienstag im Bereich des Tatorts. Bild: dpa

Um den Islamismus bekämpfen zu können, müssen einige politische und gesellschaftliche Gruppen schmerzhafte Prozesse der Selbstreflexion durchlaufen. Ein Gastbeitrag.

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          Paris, Dresden, Nizza, Lyon, Wien – in den vergangenen Tagen und Wochen hat eine Reihe islamistischer Anschläge Frankreich, Österreich und Deutschland erschüttert. Diese traurigen Ereignisse werfen ein neues Licht auf die Bekämpfung des Islamismus. Die Bedrohung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland und der Sicherheit Europas durch radikale und gewaltbereite Islamisten ist ein nicht zu unterschätzendes Problem. Zuletzt bezifferte Generalbundesanwalt Peter Frank die Anzahl der islamistischen Gefährder in Deutschland auf 620 Personen.

          Die Verhinderung islamistischer Gewalttaten ist eine zentrale Aufgabe unserer Sicherheitsbehörden. Dabei brauchen sie Rückhalt und Unterstützung aus Politik und Gesellschaft. Auch strukturelle Reformen bei den Sicherheitsbehörden und eine konsequente Ausleuchtung von Radikalisierungsräumen im Internet, in Moscheen und in Gefängnissen gehören dazu – ebenso wie ein einheitliches Konzept zur Prävention, um Radikalisierung schon im Ansatz zu verhindern.

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