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Digitale Nachverfolgung : Eine Katastrophe namens Corona-App

Hilfsmittel, auch in der Corona-Krise: Ein Mann in Peking schaut in sein Handy. Bild: AP

In vielen Ländern sind Apps zur Bekämpfung der Pandemie gescheitert. Das lag auch an Google und Apple. Kann es in Deutschland besser laufen?

          6 Min.

          Jens Spahn war lange begeistert von den Möglichkeiten einer Corona-App. Im März brachte der Gesundheitsminister sogar eine App ins Gespräch, die erkennt, wo sich Bürger aufhalten.

          Morten Freidel
          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

          Diese Woche nun konnte er endlich verkünden, dass sie bald kommt. Doch Spahn klang auf einmal wenig überzeugt. Die App sei kein „Allheilmittel“, sagte er. Sie sei nur ein „weiteres wichtiges Werkzeug, um die Infektionszahlen niedrig zu halten“. Auch was die Zahl der Downloads anging, gab sich Spahn bescheiden. „Wenn wir in den kommenden Wochen einige Millionen Bürger von der App überzeugen, dann bin ich schon zufrieden.“

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