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Höcke und der Parteivorstand : Die AfD stört nur Pathos und Personenkult

  • -Aktualisiert am

Björn Höcke spricht bei einer AfD-Kundgebung. Bild: dpa

Björn Höcke spricht mit Pathos über deutsche Geschichte und Zukunft. Dieser Stil stört den Parteivorstand der AfD – mit den Inhalten seiner Reden hat er aber kaum ein Problem.

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          Es war im Januar 2017, als der Thüringer AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke auf Einladung der Partei-Jugendorganisation „Junge Alternative“ in Dresden eine Rede hielt. Der Zugang war streng reglementiert, die Stimmung bierselig und Höcke in seinem Element.

          Stefan Locke

          Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden.

          Er lobte Pegida, schmeichelte den Gästen und wurde kurz darauf grundsätzlich: „Es kann gar kein Zweifel daran bestehen, dass wir ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Mauer wieder in einer politischen Wendezeit angekommen sind“, rief er. Die „führenden Altparteienpolitiker“ seien „erbärmliche Apparatschiks“, die nur ihre Pfründe verteilen wollten, und Bundeskanzlerin Angela Merkel unterscheide sich praktisch nicht mehr von Erich Honecker.

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