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Pro und Contra : Sollte „Rasse“ aus dem Grundgesetz gestrichen werden?

Noch zeitgemäß? Eine Glastafel bei den Abgeordnetenbüros im Jakob-Kaiser-Haus in Berlin zeigt Artikel 3 des Grundgesetzes mit dem Begriff der Rasse. Bild: Ullstein

Die Verfassung verbietet eine Ungleichbehandlung unter anderem aus Gründen der Rasse. Und auch ist dieser Begriff aus der Alltagssprache so gut wie verschwunden. Ein Pro und Contra.

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          Am 12. Juli hat die französische Nationalversammlung einstimmig beschlossen, das Verbot der Diskriminierung aufgrund der „Rasse“ aus der Verfassung zu streichen. Dies natürlich nicht, weil solche Ungleichbehandlungen wieder salonfähig werden sollten, sondern im Gegenteil, weil man die Vorstellung, Menschen ließen sich in verschiedene Rassen aufteilen, nicht durch die Verwendung des Begriffs in der Verfassung adeln wollte.

          Constantin van Lijnden

          Redakteur für Frankfurter Allgemeine Einspruch.

          Frankreich folgt damit einer Forderung, die von der Unesco schon 1950 erhoben wurde und auch mit Blick auf das deutsche Grundgesetz immer wieder einmal aufkommt, in dessen Artikel 3 eine Ungleichbehandlung unter anderem aufgrund der „Rasse“ ebenfalls verboten ist.

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