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Beemelmans folgt auf Otremba : De Maizière macht engen Vertrauten zum Staatssekretär

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Verteidigungsminister Thomas de Maizière baut auf Vertraute(s) Bild: ZB

Verteidigungsminister Thomas de Maizière nimmt einen engen Vertrauten aus dem Innenministerium mit in sein neues Ressort: Sein früherer Büro- und Abteilungsleiter Stéphane Beemelmans folgt auf den kürzlich entlassenen Staatssekretär Walther Otremba.

          Stéphane Beemelmans, früherer Büro- und Abteilungsleiter von Neu-Verteidigungsminister Thomas de Maizière, wird neuer Staatssekretär im Verteidigungsministerium. Beemelmans wird damit Nachfolger des von de Maizière entlassenen Staatssekretärs und Architekten der Bundeswehrreform Walther Otremba. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa am Dienstag und beruft sich dabei auf Informationen aus Regierungskreisen. Die Personalentscheidung muss noch in der kommenden Woche vom Kabinett gebilligt werden.

          Beemelmans zählte schon zu de Maizières engsten Mitarbeitern als dieser noch in der sächsischen Staatskanzlei, später dann im Finanz- und im Innenministerium tätig war. Als de Maizière 2005 Chef des Bundeskanzleramts wurde, nahm er seinen Vertrauten mit nach Berlin. In der Regierungszentrale leitete Beemelmans vier Jahre lang das Büro de Maizières. Anfang 2010 wurde der Jurist unter de Maizière Leiter der Abteilung Grundsatzfragen im Bundesinnenministerium. Dort war er für EU- und internationale Angelegenheiten sowie für die neuen Bundesländer zuständig.

          Für die Entlassung Otrembas hatte de Maizière keine Gründe angegeben. Der 59 Jahre alte Otremba war vom zurückgetretenen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mit der Konzeption der zweiten Stufe der Bundeswehrreform beauftragt worden. Der andere verbeamteten Staatssekretär Rüdiger Wolf sowie die beiden Parlamentarischen Staatssekretäre Christian Schmidt (CSU) und Thomas Kossendey (CDU) sollen im Amt bleiben.

          Walther Ortemba wurde vom neuen Verteidigungsminister ohne Angabe von Gründen entlassen

          Am Wochenende hatte es Berichte gegeben, nach denen de Maizière den Innenstaatssekretär Klaus-Dieter Fritsche (CSU) mit ins Verteidigungsministerium nehmen wollte. Die Spekulationen wurden vom Innenministerium dementiert. Fritsche ist dort für die Terrorismusbekämpfung zuständig.

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